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Fabian Herkenhoener
*1984 in Troisdorf, lebt und arbeitet in Amsterdam FABIAN HERKENHOENER hat an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Tal R seinen Abschluss gemacht. Zu seinen Einzelausstellungen zählen u.a. The Blast (2018) und Heim Just (2016) im T293 in Rom sowie The subliminal Kid (2012) im Jagla Ausstellungsraum in Köln. Außerdem hat er international an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, darunter west of where the sun goes down (2019), No Mans Art Gallery, Amsterdam, Black Mirror (2018), MAM Contemporary, Wien und Salzburg sowie an Ausstellungen in der Michael Horbach Stiftung, Köln; Luciano Brito Galleria, Sao Paulo; W139 Amsterdam und TZR Düsseldorf. FABIAN HERKENHOENER malt Text-Bilder. Auf seinen Leinwänden stehen manchmal ganze Gedichte, manchmal auch nur einzelne Worte. Als kompakte Blöcke oder kleine Gruppen strukturieren die Buchstaben die Fläche. Nicht immer behalten sie im Bild das letzte Wort. Manche Buchstaben werden vom Künstler auch wieder übermalt. Genauer gesagt: übersprüht, denn Herkenhoener malt seine Werke mit der Sprühdose. Diese Technik entspricht seiner schnellen, unmittelbaren und direkten Arbeitsweise, die den raschen Duktus des Zeichenstifts auf die Bearbeitung großer Formate im Raum überträgt. In diesem spontanen Prozess entsteht eine zufällige Sprache, die jede rationale oder semantische Hierarchie ablehnt, jedoch den Weg zu neuen Bedeutungshorizonten öffnet. FABIAN HERKENHOENER spricht in diesem Zusammenhang von „verarbeitendem Text“. Er gesteht den Worten und Sätzen auf seinen Bildern eine Eigenständigkeit zu, die über die wortwörtliche Bedeutung hinausreicht. In seinen Gemälden untersucht er, wie der geeignete visuelle Kontext geschaffen werden kann, damit diese unlogischen Worte in ihrem emotionalen und spirituellen Potenzial voll erfahren werden können.
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